„Jeder Lauf beginnt mit den ersten Schritt.“
Alle Projekte starten gleich, d.h. der erste Schritt ist immer der gleiche.

„Unterwegs sein heisst noch gar nichts.“
Wir sind unterwegs, das muss nicht immer heißen, dass wir uns in die richtige Richtung – in die des Zieles – bewegen. Vielleicht sind wir auch zu langsam oder zu schnell.

„Der Weg ist nicht das Ziel.“
Ein Projekt hat ein definiertes Ziel, sonst ist es kein Projekt.

„Am Ende eines Laufes steht immer ein Ziel.“
Jedes Projekt hat ein Ziel. Es kann vorab bekannt sein, jedoch erkennen wir in Bewegung, dass sich Ziele verschieben und verändern können. Mal gewollt und kontrolliert. Oft jedoch unkontrolliert und erschwerend.

„Bleibt alles anders.“
Das Umfeld, die Umgebung und unsere Arbeitswelt ist einem ständigen Wandel unterlegen. Was früher “der letzte Schrei” war, ist heute ein “alter Hut”. Einiges kommt wieder und wird zum Teil als “alter Wein in neuen Schläuchen” wahrgenommen. Stakeholder ändern sich, oder deren Einstellung zum Projekt.

„Laufen lernen!“
Projekte starten geplant oder fallen einfach vom Himmel. Das Läuferteam wird – wie auch immer – zusammengestellt, der Startschuss fällt und dann ist die Laufgruppe unterwegs. Wer macht eigentlich das Tempo? Sind wir eine homogene Gruppe? Und wer hat wann den Startschuss eigentlich gegeben?

„Der Sprint wird zum Marathon.“ oder „Marathons mit Sprints?“
Oftmals ist erst nach dem ersten Schritt klar, dass aus einem geplanten kurzen Sprint auf ein – damals doch definiertes Ziel – über die Zeit ein Marathon geworden ist. Dies kann dann auch noch als Staffellauf enden. Einer Staffel bei dem während des Laufes, die Läufer ausgetauscht werden (müssen).

„Auf den Punkt fit sein.“
Das Management wünschen sich immer ein Team, welches sowohl im Marathon als auch im Sprint eine gute Figur macht und immer dann, wenn es gebraucht wird, sein Trainingsoptimum erreicht hat, damit 120% Leistung eingefordert werden kann. Wie setzt man ein solches Team zusammen?

„Hungerast?“
Man ist unterwegs und die Realität trifft einen mit der vollen Härte. Die Laufschuhe, die neuen coolen, sind noch nicht eingelaufen. Ein Fehlkauf. Hunger und Durst erschweren die Leistungsbereitschaft. Nächstes Jahr besser nur Zuschauer und nicht mehr Aktiver… Wo ist meine Komfortzone und wer hat mir die Couch geklaut?

„Brems- und Zugläufer.“
Fast alle Teammitglieder hatten schon einen Lauftrainer. Haben auch alle so stylische atmungsaktive Laufklamotten und diese unterstützenden Pflaster in knalligen Farben an sich kleben, die sind super gut. …und ich arme Wurst stehe hier am Start, …..32 km später bin ich alleine unterwegs und die anderen Teammitglieder nicht mehr zusehen, die sollte weit vor mir sein, sind aber glaube ich, weit hinter mir. Zertifikate und Ausrüstung alleine machen halt noch keinen guten Läufer.


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…wir sehen uns auf dem PM-Camp Rhein-Main!