Meine erste Zusammenfassung des PMCamp Rhein-Main 2016

Die Gedanken kreisen immer noch auf vollen Touren durch mein Hirn und ich versuche mal, ein paar davon einzufangen und aufs Papier zu bringen.

Es gab so viele Eindrücke, dass ich sicher einiges, was mich bewegt hat, hier wieder vergessen werde.

Es ging viel früher als sonst für mich los, da ich gemeinsam mit Eileen Siersleben und Ulf Karrock als die #PMAngels die Organisatioren unterstützen durfte. So hatte ich Gelegenheit, die großartige Lokation im @db_skydeck vorher kennenzulernen. Die Vorbereitungen waren, wie sich jeder vorstellen kann, umfangreich aber bei 7 Projektarbeitern im Team auch professionell organisiert.

Als dann am Donnerstag die ersten Teilgeber zum #PMFriends eintrudelten, löste sich viel der vorherigen Anspannung und für mich starteten aufregende und intensive 3 Tage.

Wirklich los ging es mit einem für mich unheimlich interessanten Vortag von Markus Berk zu den Themen Zukunft Bahn der @db_bahn und Code Zukunft bei der @dbSystel sowie einer unterhaltsamen Kurzvorstellung von Darren Cooper.

Die beiden haben sicher das Bild der Deutschen Bahn in den Köpfen aller Teilnehmer nachhaltig verändert!

Der anschließende lockere Ausklang des Abend gab allen die Gelegenheit, die Location und den Blick auf Frankfurt aus der 30. Etage zu geniessen, wunderbare Gespräche zu führen und neue Kontakte zu knüpfen.

Der anschließende lockere Ausklang des Abend gab allen die Gelegenheit, die Location und den Blick auf Frankfurt aus der 30. Etage zu geniessen, wunderbare Gespräche zu führen und neue Kontakte zu knüpfen.

Nach sehr kurzer Nacht startete der nächste Morgen mit Kaffee und der offiziellen Eröffnung durch das Team des PMCamp Rhein-Main mit Falk Schmidt, Dirk Toetz, Marco Franz und nicht zuletzt Antje Schmidt Wolf.

Völlig neu für mich und für ein PMCamp war die erste Interaktion direkt mit einem World Cafe. Das hat sofort dazu geführt, dass sich alle aktiv einbringen konnten und das Prinzip der offenen Zusammenarbeit am praktischen Beispiel demonstriert wurde.

Der folgende Impulsvortrag von Frank Blome über die ereignisreiche Entwicklung seiner Firma Project Wizards war sowohl unterhaltsam als auch interessant.

Die Sessionplanung hat uns tatsächlich dermassen geflasht, wir mussten schon am ersten Tag einen zusätzlichen Raum organisieren und hatten 17 Sessions.

In einer Session hat Dr. Andreas Zeuch mein Weltbild mit seiner Vorstellung erfolgreicher Umsetzung von Unternehemsdemokratie erschüttert und ich habe ihm anschließend gesagt, dass ich es auf jeden Fall versuchen werde, weniger Diktatur und mehr Demokratie in meinen Projekten zu leben.

Es wurden verschiedene Arten von Sessions angeboten, es gab Vorträge, Spiele, Workshops, Diskussionsrunden und vermischtes, besonders interessant fand ich auch die Disussion über die Ressourcenplanung mit Sarah Ackermann, bei der sie sicherlich viel Input mitnehmen konnte.

Der Abend bot dann meine erste Pecha Kucha, für die es sicherlich hilfreich gewesen wäre, wenn ich den Blog http://rhein-main.pm-camp.org/death-by-powerpoint-nicht-bei-uns/ bis zum Ende gelesen hätte! Aber trotz meines trockenen Themas hatte ich Spass und konnte hoffentlich etwas Wissen vermitteln.

Anschließend  hat Stephan Witt sowas von den Vogel abgeschossen, da kann keiner mehr behaupten, ITler wären trockene, humorlose Freaks. Nein, Projektleiter sind besser als Rockstars!

Powerpoint Karaoke ist eine Erfindung, die ich seit Freitag Nacht nicht mehr missen möchte.

Der ganze Abend wurde perfekt unterstützt durch die vom @MerlinPM gesponsorten und von http://www.partycompany.de/ kredenzten Cocktails und mit dem @DB_Skydeck hatten wir wieder den perfekten Ort für Gespräche mit Ausblick.

Nach einer noch etwas kürzeren Nacht ging es mit einem Frühstück in den Tag, wie alle Verpflegung geliefert von http://www.partycompany.de/ , großen Menge Kaffee und viel Vorfreude.

Der Vortrag von Holger Zimmermann zeigte uns, das wir zwar oft die Antwort kennen, aber manchmal auch die Fragen vergessen haben und Pläne nicht viel mit der Realität zu tun haben.

Auch am Samstag hatten wir wieder 16 Sessions, obwohl wir (vielleicht durch das parallel stattfindenden LeanCamp) einige Teilgeber weniger hatten als am Freitag.

Ich war sehr beeindruckt von der Session “Minimum viable Persönlichkeit” von Bernd Schulte-Osthoff, der uns in einer wunderbar unaufgeregten ruhigen Art seine Insel und ihre Anwendung auf uns als Menschen oder auf Projekte gezeigt hat.

Harald Zuber hat einen Workshop organisiert, um einen Canvas zur Zielbestimmung zu definieren, auch hier gab es wieder den wunderbaren Austausch zwischen allen Teilgebern.

Zum Abschluß durfte ich in die Session von Cora Harten einsteigen, die ihre persönliche Nutzung von Kanban vorstellte und einen tiefen Einblick in ihre Selbstorganisation erlaubte. Ich finde es immer wieder großartig, wie sich berufliche Werkzeuge auch im Privaten breitmachen und wie vielfältig die Nutzung ist. Unsere Teilgeber nutzen privat  unter anderem Kanban, @Trello, @Wunderlist, @Evernote sowie @TodoIst.

Die abschließende Feedbackrunde gab uns allen das Gefühl, dieses PMCampRM war ein wirklich Gutes, es gab viel Lob für die Organisation und die tolle Location.

Ich hoffe sehr darauf, nächstes Jahr wieder bei einem dermassen wunderbaren Event dabeisein zu dürfen.